Joomla oder WordPress? Finden Sie das System, mit dem Ihr Team im Alltag gut arbeiten kann.
Fünf Fragen bringen Klarheit. Dazu: ein ehrlicher Vergleich der Funktionen, typische Einsatzfälle und die Punkte, die vor einem Wechsel wirklich zählen.
Die fünf Fragen gewichten typische Anforderungen. Differenzierte Rechte und Freigaben geben Joomla je 3 Punkte; Mehrsprachigkeit ebenfalls 3. Ein Fokus auf fertige Marketinglösungen gibt WordPress 3 Punkte. Vorhandene Erfahrung zählt 3 Punkte für das bekannte System. Einfache redaktionelle Rollen und regelmäßige Inhaltsarbeit geben WordPress je 2 Punkte. Neutrale Antworten werden gleich gewichtet oder gering berücksichtigt. Liegen die Ergebnisse höchstens 2 Punkte auseinander, lautet die Empfehlung: beide genauer prüfen. Die Punkte sind keine Erfolgswahrscheinlichkeit und keine Qualitätsnote.
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DIE SCHNELLE EINORDNUNG
Beide können viel. Der Unterschied liegt im Alltag.
Ein Content-Management-System (CMS) hilft Ihrem Team, Website-Inhalte zu pflegen, ohne jede Seite neu programmieren zu müssen. Unsere Einordnung: Wenn Inhalte und einfache redaktionelle Arbeit im Mittelpunkt stehen, ist WordPress häufig ein naheliegender Startpunkt. Für mehrsprachige Strukturen, differenzierte Rechte und verbindliche Abläufe ist Joomla besonders interessant. Die konkrete Umsetzung kann wichtiger sein als der Systemname.
STRUKTUR & VERANTWORTUNG
Joomla genauer prüfen, wenn …
… mehrere Unternehmensbereiche, Sprachen und Zuständigkeiten zusammenkommen. Die integrierten Werkzeuge für Rechte, Sprachverknüpfungen, eigene Felder und Workflows können eine gute Grundlage schaffen.
Darauf achten: Die vielen Möglichkeiten brauchen ein verständliches Redaktionskonzept. Ihr Team sollte die benötigten Aufgaben ohne unnötige Umwege erledigen können.
INHALTE & ERWEITERUNGEN
WordPress genauer prüfen, wenn …
… Ihr Team regelmäßig Seiten, Beiträge und Kampagnen veröffentlicht und passende Lösungen aus einem großen Ökosystem nutzen möchte. Der Blockeditor bietet dafür einen zugänglichen gestalterischen Ausgangspunkt.
Darauf achten: Jedes zusätzliche Plugin bringt Abhängigkeiten mit. Mehrsprachigkeit und komplexe Rechte sollten vorab als Gesamtarchitektur geplant werden.
Ein gutes CMS passt zu den Menschen, die es nutzen.
Probieren Sie drei typische Aufgaben aus: eine Leistung ändern, einen Beitrag veröffentlichen und einen Kollegen mit passenden Rechten einrichten. So wird aus einer abstrakten Systemfrage eine belastbare Entscheidung.
Verglichen werden selbst gehostete Open-Source-Installationen. WordPress.org ist die Software; Tarife und Einschränkungen von WordPress.com sind ein anderes Thema.
Die kurze Erklärung links definiert das Kriterium. Die Symbole zeigen die Einordnung; „Mehr lesen“ öffnet den bisherigen Detailtext für das jeweilige CMS.
Grundfunktion vorhandenZusatzlösung oder Projektprüfung nötig
Joomla und WordPress für Unternehmenswebsites: Kernfunktionen, Erweiterungen und Betrieb
Kriterium
Joomla
WordPress
Bedienung & EinstiegInhalte einfach selbst pflegen.
Mehr lesenSchließen: Bedienung & Einstieg mit Joomla. Grundfunktion vorhanden.
Viele Funktionen zentral im Backend; die Möglichkeiten brauchen zunächst Orientierung.
Mehr lesenSchließen: Bedienung & Einstieg mit WordPress. Grundfunktion vorhanden.
Der Blockeditor bietet einen direkten Einstieg in Seiten und Beiträge. Zusätzliche Builder verändern die Bedienung.
Seiten & NavigationSeiten und Menüs verwalten.
Mehr lesenSchließen: Seiten & Navigation mit Joomla. Grundfunktion vorhanden.
Mehrere Menüs und unterschiedliche Ansichten sind Teil des Grundsystems. Hilfreich bei vielen Unternehmensbereichen.
Mehr lesenSchließen: Seiten & Navigation mit WordPress. Grundfunktion vorhanden.
Seiten, Beiträge und Navigation gehören zum Kern. Die Gestaltung hängt auch von Theme und Blockeditor ab.
Mehrsprachige InhalteÜbersetzungen direkt verknüpfen.
Mehr lesenSchließen: Mehrsprachige Inhalte mit Joomla. Grundfunktion vorhanden.
Integrierte Inhaltssprachen, Sprachfilter und Verknüpfungen zwischen Übersetzungen. Die Inhalte müssen weiterhin übersetzt werden.
Mehr lesenSchließen: Mehrsprachige Inhalte mit WordPress. Zusatzlösung oder Projektprüfung nötig.
Mehrsprachige Inhalte werden üblicherweise über Plugins oder eine abgestimmte Multisite-Lösung umgesetzt.
Benutzer & BerechtigungenFeine Rechte je Inhalt vergeben.
Mehr lesenSchließen: Benutzer & Berechtigungen mit Joomla. Grundfunktion vorhanden.
Granulare Benutzergruppen, Zugriffsebenen und Rechte bis auf Inhaltsebene sind im Kern vorgesehen.
Mehr lesenSchließen: Benutzer & Berechtigungen mit WordPress. Zusatzlösung oder Projektprüfung nötig.
Standardrollen und Fähigkeiten sind vorhanden. Feinere inhaltsbezogene Rechte erfordern häufig Anpassungen oder Plugins.
Eine übersichtliche Website mit Leistungen, Team und Kontakt: Beide Systeme kommen infrage. Lassen Sie die Person testen, die später Inhalte ändert. Das einfachere tägliche Arbeiten ist hier oft wichtiger als die Zahl der Zusatzfunktionen.
02
Ein Unternehmen mit mehreren Märkten
Sprachen, regionale Inhalte und unterschiedliche Zuständigkeiten machen Struktur wichtig. Prüfen Sie Joomla mit seinen integrierten Sprach- und Rechtefunktionen. Stellen Sie dem eine konkrete WordPress-Lösung samt Lizenzen und Pflegeaufwand gegenüber.
03
Ein redaktionell aktives Team
Wenn News, Ratgeber und Kampagnen den Alltag bestimmen, testen Sie WordPress mit Blockvorlagen. Braucht die Redaktion mehrstufige Freigaben oder getrennte Zugriffe, vergleichen Sie den Zusatzaufwand mit den Joomla-Workflows.
04
Ein bestehender Shop oder Spezialprozess
Ein Warenwirtschaftssystem, Kundenportal oder komplexer Shop braucht eine eigene Anforderungsprüfung. Entscheiden Sie das CMS erst, wenn die erforderlichen Schnittstellen und das passende Shopsystem geklärt sind.
Der CMS-Kern kostet keine Lizenz. Der Betrieb braucht einen
Plan.
Vergleichen Sie ein konkretes Gesamtangebot: Konzeption, Design, Einrichtung, Migration, Hosting, Lizenzen, Wartung, Sicherungen und Schulung. Ein günstiger Start kann teuer werden, wenn jede kleine Änderung Spezialwissen erfordert.
Unsere Empfehlung: Lassen Sie einmalige Kosten und laufende Leistungen getrennt ausweisen. Klären Sie, wem Konten und Lizenzen gehören, wie Daten exportiert werden und wie eine Wiederherstellung abläuft.
BEHALTEN, MODERNISIEREN ODER WECHSELN?
Ein Relaunch braucht einen guten Grund.
Eine langsame oder umständliche Website muss nicht automatisch das CMS wechseln. Zuerst prüfen wir, ob Gestaltung, Erweiterungen, Hosting oder redaktionelle Abläufe die eigentliche Ursache sind.
Ist ein Wechsel sinnvoll, gehören ein Inhaltsinventar, eine Zuordnung alter und neuer URLs, gezielte 301-Weiterleitungen, geprüfte Formulare und eine Rückfallmöglichkeit zum Projekt. Ein neuer Systemname schützt keine bestehenden Rankings.
Gute Antworten auf echte Kundenfragen, klare Seitenstrukturen und sinnvolle interne Links. Dazu korrekte Indexierung, Canonicals, Weiterleitungen und Sitemap. Der Systemname allein bringt keine gute Google-Platzierung.
Schlanke Vorlagen, passende Bildgrößen, wenige sorgfältig gewählte Erweiterungen und gutes Caching. Testen Sie neben der Startseite auch Leistungen, Suche, Formulare und mobile Ansichten.
Gepflegte Software, sichere Zugänge und getestete Sicherungen gehören ebenso dazu wie Tastaturbedienung und verständliche Formulare. Datenschutz und Barrierefreiheit müssen an der fertigen Website geprüft werden.
Die wichtigsten Antworten zu Joomla, WordPress, Kosten und dem Wechsel Ihrer Unternehmenswebsite.
Ist Joomla oder WordPress besser für ein Unternehmen?
Das hängt von Redaktion, Sprachen, Rechten und benötigten Funktionen ab. WordPress ist häufig ein guter Ausgangspunkt für eine inhaltsorientierte Website mit einfachen Rollen. Joomla ist besonders prüfenswert, wenn differenzierte Zugriffe, mehrsprachige Strukturen und redaktionelle Abläufe im Mittelpunkt stehen. Beide Systeme eignen sich grundsätzlich für Unternehmenswebsites.
Welches CMS eignet sich für kleine Unternehmen?
Bei einer kompakten Firmenwebsite können beide passen. Ausschlaggebend sind die Bedienbarkeit für Ihr Team, die konkrete Umsetzung und ein verlässlicher Betrieb. Ein kleiner Betrieb mit mehreren Sprachen kann andere Anforderungen haben als ein größeres Unternehmen mit wenigen statischen Seiten.
Ist WordPress einfacher zu bedienen als Joomla?
Der WordPress-Blockeditor kann den Einstieg in die Inhaltspflege erleichtern. Wie einfach Ihre Website wirklich zu bearbeiten ist, hängt aber von den eingerichteten Vorlagen, Feldern, Rechten und Erweiterungen ab. Lassen Sie Ihr Team deshalb typische Aufgaben an einer realistischen Testseite ausprobieren.
Ist Joomla sicherer als WordPress?
Ein pauschaler Sicherheitsgewinner wäre irreführend. Bei beiden zählen aktuelle Software, gepflegte Erweiterungen, sichere Zugänge, minimale Rechte, Überwachung und geprüfte Backups. Eine schlecht gewartete Installation ist bei beiden Systemen ein Risiko.
Welches System ist besser für SEO und Google?
Keines erhält allein durch seinen Namen einen Rankingvorteil. Hilfreiche Inhalte, passende Suchintention, interne Links, saubere URLs, schnelle Seiten und mobile Nutzbarkeit sind wichtiger. Auch Canonicals, Indexierung und Weiterleitungen müssen bei beiden CMS korrekt eingerichtet sein.
Kann ich eine mehrsprachige Website mit WordPress erstellen?
Ja. Mehrsprachige Inhalte lassen sich beispielsweise mit geeigneten Plugins oder einer geplanten Multisite-Architektur umsetzen. Joomla bietet die grundlegende Verwaltung mehrsprachiger Inhalte bereits im Kern. Übersetzungsaufwand, Zuständigkeiten und Erweiterungskosten sollten in beiden Fällen vorab geklärt werden.
Was kosten Joomla und WordPress?
Der Kern beider Open-Source-Systeme ist kostenlos nutzbar. Ein Unternehmensprojekt braucht jedoch Konzeption, Gestaltung, Umsetzung, Hosting und laufende Pflege. Vergleichen Sie konkrete Angebote über mehrere Jahre und berücksichtigen Sie Erweiterungslizenzen, Betreuung, Schulung und spätere Änderungen.
Sollten wir unser bestehendes CMS wechseln?
Nur wenn ein nachvollziehbarer Nutzen den Aufwand rechtfertigt. Zunächst sollten Wartungszustand, Technik, Redaktion und tatsächliche Probleme geprüft werden. Oft reicht eine gezielte Modernisierung. Beim Wechsel müssen Inhalte, Medien, Formulare, URLs und Weiterleitungen geplant und getestet werden.
Wie verlässlich ist Walters CMS-Finder?
Er ist eine erste Orientierung anhand von fünf gewichteten Fragen. Das Ergebnis nennt die Gründe und berücksichtigt, wenn beide Systeme ähnlich gut passen. Konkrete Erweiterungen, Budget, vorhandene Technik und Integrationen können die Empfehlung verändern. Eine verbindliche Projektentscheidung braucht deshalb eine individuelle Prüfung.
Werden meine Antworten gespeichert?
Der CMS-Finder wertet Ihre Auswahl ausschließlich im Browser aus. Er überträgt die Antworten nicht an WERK38 und speichert sie weder in Cookies noch im Browser-Speicher. Wenn Sie die vorbereitete E-Mail verwenden, entscheiden Sie selbst, ob Sie das Ergebnis an uns senden.
VON DER ORIENTIERUNG ZUM PASSENDEN SYSTEM
Ihr Unternehmen. Ihr Alltag. Das passende CMS.
Sie bringen Ihre Anforderungen mit. Wir ordnen sie gemeinsam ein und klären den sinnvollen nächsten Schritt.
„Die Technik klärt das Team. Ich behalte den Überblick.“
Fachliche Grundlagen & Redaktion
Erstellt und betreut von WERK38. Funktionsstand geprüft am . Empfehlungen und Praxisbeispiele sind unsere Einordnung; das Finder-Ergebnis ersetzt keine individuelle Anforderungsprüfung.